Trier

Älteste und beROMteste Stadt Deutschlands

 

Gut 2000 Jahre ist Kaiser Augustus jetzt tot. Doch seine Begeisterung für die Trierer Talweite lebt in jedem Trierer weiter. Den antiken Kaiser brachte diese Begeisterung 17 v. Chr. dazu, eine imposante Stadt aus dem Boden zu stampfen. Kaiserpalast, Thermen, Amphitheater und die Porta Nigra zeugen noch heute von dieser antiken Prachtentfaltung.

Den modernen Trierer bringt diese Begeisterung dazu, nichts auf seine Stadt kommen zu lassen. Warum sollte er auch? Älteste Stadt Deutschlands, das mittelalterliche Schmuckkästchen des Hauptmarkts, Fachwerk, Kurfürstenprunk und Karl Marx - in Trier warten große Geschichte, Weingenuss und aktives Naturerlebnis auf kleinstem Raum.

 

Trier = ANKERPUNKT auf der UNESCO-Welterberoute 4 sowie vom Ferienstraßennetz > Abschnitt "Mosel"

 

Als die Treverer vor 2000 Jahren hörten, was der römische Kaiser Augustus an der Mosel vorhatte, waren sie verständlicherweise wenig begeistert. Seit Jahrhunderten schon lebte der keltische Stamm im Moseltal, hatte die römische Invasion unter Caesar weitestgehend unbeschadet überstanden, und nun wollte dessen Sohn ihre Siedlungen abreißen und eine neue römische Stadt errichten? Augustus wusste die Treverer milde zu stimmen. Er schloss die neue Metropole an das römische Fernstraßen- und Handelsnetz an, und benannte sie nicht nur nach sich selbst, sondern auch nach den Treverern: Augusta Treverorum, gegründet 16 v. Chr.

 

Heute verleiht dieses Gründungsdatum Trier den Titel „älteste Stadt Deutschlands“. Und auch die Enkel der Treverer tragen den Römern nichts nach, im Gegenteil: Die Trierer sind stolz auf ihre „Pochta“, wie die Porta Nigra, das römische Stadttor, im moselfränkischen Dialekt heißt, ebenso wie auf die Basilika, das Amphitheater oder die Kaiserthermen. Acht UNESCO-Weltkulturerbestätten liegen fußläufig in und um die Innenstadt – fast alle haben die Römer gebaut. Doch beim Schlendern über das Kopfsteinpflaster der Fußgängerzone, vorbei am duftenden Obst- und Blumenmarkt, an den liebevollen Auslagen der kleinen Geschäfte und den aufgespannten Sonnenschirmen der zahlreichen Cafés können Sie sich auch auf eine Zeitreise durch spätere Epochen begeben: Mittelalterliche Wohntürme, Fachwerkhäuser aus der Renaissance, kurfürstliche Prachtbauten oder das Geburtshaus von Karl Marx – in Trier entdecken Sie Geschichte an allen Ecken und Enden.

 

Auch wenn die Porta Nigra, das „schwarze Tor“, die Besucher willkommen heißt: Trier ist bunt, und das rund ums Jahr. Im sanften Frühlingsgrün schlendern Sie durch den Palastgarten, verdienen sich Ihr erstes Eis der Saison durch eine Wanderung zum Weißhauswald oder fahren mit dem Fahrrad entlang der Mosel bis nach Luxemburg, während neben Ihnen die Sonnenstrahlen im Blau der Mosel glitzern. In den Sommermonaten zieht Sie das besonders reichhaltige Kulturangebot in seinen Bann. Im mittelalterlichen Brunnenhof swingen und jazzen Sie mit Vollblutmusikern aus Trier und der Umgebung, am Altstadtfest rocken Sie mit der ganzen Stadt auf mehreren großen und kleinen Bühnen, und beim Moselmusikfestival tauchen Sie ein in die klassische Konzertwelt von nationalem und internationalem Rang.

 

Im Herbst ist die Zeit der Farbentdecker gekommen: Vor dem Fenster wehen rote und gelbe Blätter durch die Luft, doch wie sieht es auf der anderen Seite des Glases aus? Ist der Riesling eher elfenbeinfarben oder golden, eher blassgelb oder doch perlmuttartig? Diskutieren Sie diese Frage doch direkt mit einem Winzer im Weingut oder bei einer Weinprobe in der Innenstadt. Genießer kommen aber nicht nur trinkend auf ihre Kosten: Schlemmen Sie bei einem Abendessen nach den Originalrezepten des römischen Feinschmeckers Apicius, genießen Sie edle Haute Cuisine oder das einfache Trierer Nationalgericht „Teerdich“ aus gestampften Kartoffeln und Sauerkraut.

 

Im Winter lockt schließlich einer der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands auf den Trierer Hauptmarkt. Staunen Sie über die große Weihnachtspyramide auf dem Domfreihof und schnuppern Sie sich durch den Duft von frischen Lebkuchen und Zimtwaffeln. Wer hier nicht alle Weihnachtsgeschenke findet, kann Trier als Ausgangspunkt für Kurztrips nach Luxemburg, Frankreich oder Belgien nutzen. Und Kulturliebhaber locken natürlich die zahlreichen Museen in Trier, allen voran das Rheinische Landesmuseum mit dem größten römischen Goldmünzschatz der Welt.

 

Millionen Menschen zieht Trier Jahr für Jahr in seinen Bann – zu jeder Jahreszeit. Werden auch Sie ein Treverer!

 

Weitere Information: www.trier-info.de

 

Trier und die Routen in KARTE entdecken!

Antike aktiv erleben

 

Antike aktiv erleben

 

Auch wenn die Porta Nigra, das "schwarze Tor", die Besucher willkommen heißt: Trier ist bunt, und das rund ums Jahr. Im sanften Frühlingsgrün verdienen Sie sich Ihr erstes Eis der Saison mit einer Tour auf den mehrfach ausgezeichneten Premiumfernwanderwegen und Premiumradrouten in der Region. In den sonnengelben Sommermonaten begeistern Sie ein besonders reichhaltiges Kulturangebot von Klassik bis Jazz und die reiche Museenlandschaft. Im Herbst sind Sie zu Gast bei den Winzern der Region: Ist der Riesling eher elfenbeinfarben, golden oder blassgelb? Und im Winter lockt schließlich einer der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands auf den Trierer Hauptmarkt. Farbenpracht inklusive!

 

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