Der PAMIR HIGHWAY

Auf der Mutter aller Hochgebirgsstraßen über das Dach der Welt

Seidenstraße, Pamir, Dach der Welt. Wer kommt da nicht ins Träumen – vom Entdecken, von Bergen, von Landschaften und Menschen, so schön und so gastfreundliche wie kaum sonst irgendwo. Für Träumer und Schwärmer, Entdecker und Abenteurer bietet ein bisher recht unbekanntes dafür umso spannenderes Reiseziel genau das Richtige – die Pamir-Region, im Herzen Zentralasiens. Eine kleine aber wachsende Zahl Fernradler, 4x4-Helden und Seidenstraßenromantiker zieht es jedes Jahr in die Mitte Asiens, nach Tadschikistan und Kirgisistan. Und auf ihren Reisen folgen die Entdecker fast unweigerlich der Route des berühmten PAMIR HIGHWAY.

Der Pamir Highway – Landschaft, Gebirge und Highway
Video zum Pamir Highway in Tajikistan

 

Viele Reisenden kommen inzwischen vor allem deshalb, weil sie auf der legendären Straße von der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe über den Pamir bis ins kirgisische Osch reisen wollen. Und das ist nicht verwunderlich. Einzigartige Berglandschaften, faszinierende Zeugnisse einer langen Geschichte und die unübertroffene Gastfreundschaft der Menschen begeistern und begleiten Abenteuer- und Kulturreisende entlang der 1.250 km langen Strecke.

 

Der erste Abschnitt des PAMIR HIGHWAY wurde 1932 fertiggestellt und führte von der alten Oasenstadt Osch nach Khorog, der heutigen "Hauptstadt" des tadschikischen Pamir, um die Region für die Sowjetunion wirtschaftlich zu erschließen und militärisch abzusichern. Noch heute gilt der Pamirskii Trakt, wie er auf Russisch heißt, als ingenieurtechnisches Meisterwerk, mussten doch mehrere weit über 4.000 m hohe Pässe überwunden und schwierige klimatische Bedingungen gemeistert werden. Ein Großteil der Route führt dabei über das Pamir-Plateau und liegt nie unter 3.500 m. Der zweite Abschnitt von Khorog nach Duschanbe wurde 1940 für den Verkehr freigegeben. Anders als auf der östlichen Etappe führt die Straße hier zumeist spektakulär durch enge Täler und schmiegt sich dabei oft hoch über tosenden Flüssen an steile Felswänd. Über viele Kilometer folgt die Route dabei dem Verlauf des Flusses Panj, der die Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan markiert. Die Reise allein auf diesem Abschnitt dauerte damals und bei günstigen Bedingungen zwischen 3-5 Tagen.

 

Auch heute ist die Fahrt entlang des PAMIR HIGHWAY nicht immer ein Spaziergang. Die Straße ist staubig, rau und eng, die Infrastruktur für Reisende weiter dünn und oft sehr einfach. Höhe und Klima stellen oft eine Herausforderung dar. Für viele Reisenden ist aber gerade das der Reiz dieser Route. Eine Fahrt auf dem PAMIR HIGHWAY fordert Geduld und etwas mehr Einsatz. Belohnt wird man dafür jedoch immer! Mit Ausblicken und Einblicken, Begegnungen und Erlebnissen, die man sich aus der Ferne kaum hätte vorstellen können.

Video: Im Pamir – Auf dem Dach der Welt

Hoch oben in den Bergen gelegen, erwartet Sie die Pamir-Region mit beeindruckenden Naturlandschaften, einer faszinierenden und vielen unbekannten Geschichte und der unübertroffenen Freundlichkeit seiner Menschen. Abenteuer- und Kulturreisende kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch das Angebot entlang des PAMIR HIGHWAY wächst. Bergtouren bis hinauf auf 7.500m, Wandern, Radfahren, Reiten, Paddeln locken ebenso wie Jahrtausende alte archäologische Stätten – und das immer vor einmaliger Kulisse und ganz dicht dran an den Bewohnern des Landes. Übernachtet wird, wenn nicht im eigenen Zelt, oft in Homestays, einfachen Gästezimmern bei Familien auf dem Land. Verpflegung, Ausrüstung und oft auch die nötige Information bekommt man ganz wie in alten Zeiten in Teehäusern, auf dem Basar oder von anderen Reisenden.

 

Weitere Informationen: www.visitpamirs.com und www.pecta.tj

 

DER PAMIR HIGHWAY > Begeisternde Nebenstrecken

Begeisternde Nebenstrecke zum Pamir Highway – WAKHAN

 

Begeisternde Nebenstrecken

 

Unbedingt einplanen sollte man einen Abstecher in den WAKHAN, ein weites Tal, durch das schon Marco Polo auf seinem Weg nach China gezogen sein soll. Petroglyphen, Festungsruinen, Stupas und Einsiedlerhöhlen zeugen von der bewegten Geschichte des Tals. Entlang der Straße folgen, auf wüstenhafte Abschnitte, von weiten Feldern und Obsthainen umgebenen Dörfer. Darüber wachen die Fünf- und Sechstausender der Shokdara-Kette und des Hindukusch. Vom letzten Ort im Tal, Langar, führt die Straße über eine wilde Piste und den 4.344 m hohen Khargush Pass hinauf aufs Plateau und zurück zum PAMIR HIGHWAY. Zum Ende des 19. Jahrhunderts und im Rahmen des Great Game spielte der Wakhan übrigens eine wichtige Rolle in den Verhandlungen der Briten und Russen um die Grenzen ihrer jeweiligen Einflusssphären. Als schmaler natürlicher Korridor sollte er das britische Indien und das russische Zentralasien trennen. Und noch heute ist der Korridor ein schmaler Streifen Land, der zu Afghanistan gehört und so Tadschikistan und Pakistan trennt.

 

Eine weitere spannende Alternativroute ist die abenteuerliche Straße durchs BARTANGTAL und über den Kok Jar Pass in Richtung Karakul. Hier sind Sie auf den Spuren von Wilhelm Rick Rickmers unterwegs, der 1928 mit einer großen deutsch-sowjetischen Expedition über diesen Pass und das Tanimas-Tal hinauf zum Fedchenko-Gletscher, dem längsten Gletscher der Welt außerhalb polarer Gebiete, gezogen ist.

 

Spannende Reisegeschichten in den Destinationsmagazinen "Mit Yak und Pack durch den Pamir" als E-Broschüren


Übersichtskarte PAMIR HIGHWAY

AUF EINEN BLICK > Informationen zum Pamir Highway

Thematik: Hochgebirgsstraße, Historische Route, Seidenstraße

Art der Route: Auto, Motorrad, Fahrrad

Länder: Tadschikistan + Kirgisistan (Zentralasien)

Start: Duschanbe (Tadschikistan)

Ziel: Osch (Kirgisistan)

Länge: ca. 1.300 km

Höchste Pässe: Saghirdasht Pass (3.252 m), Koitezek Pass (4.271 MüM), NeizatashPass (4.137 m), Ak-Baital Pass (4.655 m), Uy Buloq Pass (4.232 m), Kyzyl-Art Pass (4.336 MüM), Irkestam Pass (3.536 m), Taldyk Pass (3.610 m),

Fertiggestellt: 1932 Abschnitt Osh-Khorog, 1940 Abschnitt Khorog-Dushanbe

Alternative Routen: Wakhan-Korridor + Bartangtal

Fluganbindung: Internationale Flughäfen in Duschanbe (TJ) und Osh (KG)

 

Der PAMIR HIGHWAY > Präsentiert von DIAMIR Erlebnisreisen REISEVERANSTALTER und PREMIUMPARTER der Pamir-Region


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Der PAMIR HIGHWAY > Reiseführer, Literatur & Bildbände

Reiseführer Tadschikistan

Sonja Bill & Dagmar Schreiber

ISBN 978-3-89794-322-3

www.trescher-verlag.de

 

Odyssee Travel Guide Book
Tajikistan and the High Pamirs
Robert Middleton & Huw Thomas
ISBN 978-9-62217-818-2
www.odysseypublications.com

 

Bradt Travel Guide Tajikistan
Sophie Ibbotson & Max Lovell-Hoare
ISBN 978-1-84162-892-9
www.bradtguides.com


WITH OUR OWN HANDS
A Celebration of Food and Life in the Pamir Mountains of Tajikistan and Afghanistan
Frederik van Oudenhoven
and Jamila Haider
LM Publishers, Mul Edition
ISBN 978-9-46022-227-6

 

Tajikistan
Peoples & Landscapes
Nicolas Pernot
ISBN 978-2-95464-141-6
www.facebook.com/NicolasPernotPhotography

PAMIR

Forgotten on the Roof of the World

Matthieu & Mareile Paley

ISBN 978-3-86873-516-1

www.paleyphoto.com


Der PAMIR HIGHWAY > Karten

The Pamirs

ISBN 978-3-906593-35-7

www.geckomaps.com

 

Northern Tajikistan

ISBN 978-3-906593-45-6

www.geckomaps.com

 

Southern Tajikistan

ISBN 978-3-906593-46-3

www.geckomaps.com


WEITERE INFORMATIONEN | KONTAKT VOR ORT

PECTA - Pamirs Eco-Cultural Tourism Association 

 

OFFICE & TOURIST INFORMATION CENTER

Elchibekov Street

Central Park

Khorog, GBAO, Tajikistan

 

KONTAKT

Telefon: +992 93 442 55 55

E-Mail: info@pecta.tj

 

 

Weitere Informationen: www.visitpamirs.com und www.visitpamir.com

 

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Empfehlenswerte Reiseberichte in Reiseblogs und Reisemagazinen


© Lea Rieck
© Lea Rieck

GLAMOUR Online-Redaktion 02/2017

 

Oh, wie schön ist Pamir

Lea Rieck reist auf dem Motorrad um die Welt. Ganz allein – aber mit GLAMOUR im Gepäck: Bei uns berichtet die 29-Jährige regelmäßig von ihrem Solo-Trip auf zwei Rädern. Dieses Mal: der Pamir Highway und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

 

Es ist, als würde den sogenannten Pamir Highway etwas Mystisches umgeben. Alle Langzeitreisenden, die ich treffe und nach ihrem Weg frage, bekommen einen verklärten Blick, wenn sie die Worte aussprechen. „Ich komme aus dem Pamir“. Oder „Natürlich will ich ins Pamir-Gebirge“.

Wann immer ich den zu Hause Gebliebenen von meiner nächsten Destination erzähle, stoße ich dagegen auf große Fragezeichen. „Pamir was? Ist das eine Autobahn?“ „Tajikistan? Wo liegt das nochmal?“ „Zwischen Usbekistan, Kirgistan und Afghanistan“, pflegte ich anfangs zu antworten.

Doch nachdem besonders letztere Ortsangabe Angst und Schrecken bei meinen Gegenüber zu Hause auslösen und ich das Bombardement aus den gut gemeinten besorgten Fragen schon fast auswendig runterbeten kann, beschränke ich mich irgendwann auf „in Zentralasien“.

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© DAV Deutscher Alpenverein
© DAV Deutscher Alpenverein

Deutscher Alpenverein 01/2017

 

Tadschikistan: Abschlussexpedition der Kader-Frauen

Viel Spaß, kulinarische Höhen und Tiefen und jede Menge tolle Touren erlebten die Mädels vom DAV-Expedkader im Pamir. Hier erzählen sie von ihren vier schönen Erstbesteigungen im Ghunt-Tal im Süden von Tadschikistan.

 

 

[>> weiterlesen auf www.ALPENVEREIN.de]

© Thomas Lipke
© Thomas Lipke

Globetrotter Magazin 12/2016

 

Tadschikistan: Mit Yak und Pack im Pamir

Tadschikistan ist wild und wunderschön, ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Ein Globetrotter-Team war im Pamir auf Erkundungstour und kam begeistert zurück.

 

[>> weiterlesen auf www.GLOBETROTTER-MAGAZIN.de]

20 Minuten 11/2016

 

Auf dem Pamir-Highway über das Dach der Welt

Ein Roadtrip auf der "Mutter aller Rumpelpisten" ist noch ein echtes Abenteuer.

"Pschhh!" – mit einem lauten Zischen verabschiedet sich die Luft aus dem Pneu des rechten Hinterrads. Was wäre eine Reise auf dem Pamir-Highway ohne eine Panne? 1.300 Kilometer führt die Fernstrasse M41 auf engen Bergwegen, rumpligen Asphaltpisten und rutschigen Geröllwüsten über das Dach der Welt.

 

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© Matthieu Paley
© Matthieu Paley

GEO Magazin

 

Ein Dorf in Bewegung

"Hinter dem Hintern" liegt ihr Dorf, sagen die Bewohner von Roshorv im Osten Tadschikistans. Und doch verändert es sich rasend schnell. Wie der Wandel in die Berge kommt, erforscht die Ethnografin Stefanie Kicherer dank eines GEO-Stipendiums. Reporter haben sie in den Pamir begleitet. Das Ergebnis: eine Geschichte mit zwei Wahrheiten.

 

 [>> weiterlesen auf www.GEO.de]