Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Einer der spannendsten Orte der Welt
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals. Neben den wechselnden Ausstellungen können das ScienceCenter Ferrodrom® (Frühjahr bis Winteranfang) und der Landschaftsgarten “Das Paradies“ besucht werden.
[Weltkulturerbe Völklinger Hütte in Karte entdecken]
Highlight auf der [UNESCO-Welterberoute 7] sowie der [BarockStraße SaarPfalz]
Ein Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte beginnt mit einer multimedialen Einführungsshow, die den ehemaligen Arbeitsalltag skizziert. Das größte Abenteuer ist der Aufstieg auf die Aussichtsplattform am Hochofen in 45 Metern Höhe. Von dort kann man die Industrielandschaft des Weltkulturerbes überblicken.
In der Völklinger Hütte, wo ab dem späten 19. Jahrhundert bis 1986 Schornsteine qualmten und ohrenbetäubender Lärm den Arbeitsalltag bestimmte, finden heute Konzerte und hochkarätige Ausstellungen statt. Industrie und Kultur verbinden sich auf einer Gesamtfläche von über 600.000 Quadratmetern zu einem einzigartigen Erlebnis. Neben den wechselnden Ausstellungen können das ScienceCenter Ferrodrom® (Frühjahr bis Winteranfang) und der Industrielandschaftsgarten "Das Paradies" besucht werden. Das ScienceCenter Ferrodrom® ist eine Erlebniswelt zum Thema Eisen und Stahl, die in spektakulärer Weise die Geschichte des Eisens mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbindet. An 100 Experimentier- und Mitmachstationen können Kinder und Erwachsene den Prozess der Eisengewinnung spielerisch nachvollziehen.
"Das Paradies" ist der ‚wilde‘ Landschaftsgarten im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Das Gelände zwischen der ehemaligen Kokerei und der Saar wurde mehr als 20 Jahre lang sich selbst überlassen. Hier konnten sich Tiere und Pflanzen – wie im Garten Eden – frei entfalten und haben Stück für Stück das Gelände zurückerobert. Nach den Plänen von Catherina Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau entstand ein Landschaftsgarten von 33.000 qm, der die Symbiose von Industrie und Natur in zwölf Gartenräumen inszeniert.
In der Erzhalle lagerten einst riesige Mengen von Erz. Heute ist sie ein Ort für Kunstausstellungen und ScienceCenter-Ausstellungen. Die rostbraunen Staubwände und die begehbaren Silotaschen geben der Möllerhalle einen rauen Charme. Dies macht sie zu einem Ort für ungewöhnliche Kunstausstellungen, die bewusst Industriekultur für ihre Inszenierung nutzen. Alle zwei Jahre wird die Möllerhalle zum kongenialen Ausstellungsraum für die "UrbanArt Biennale®" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Sie zeigt bedeutende Positionen der Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat.
Die größten Ausstellungen im Weltkulturerbe Völklinger Hütte haben ihren Platz in der Gebläsehalle mit den weltweit einmaligen Gebläsemaschinen. Oft entwickeln sich diese Ausstellungen zu großen Publikumsmagneten. Themen wie die Kultur der Inkas, der französische Kult-Comic "Asterix" oder die Großausstellung "Buddha" werden in der Gebläsehalle spektakulär inszeniert. Mit ihrer Ausstellungsfläche von mehr als 6.000 Quadratmetern war die Gebläsehalle auch der Ort für die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Saarlandes: "Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger." mit fast 200.000 Besuchern.
Weitere Information: www.voelklinger-huette.org
Die aktuelle Ausstellungen
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
D-66302 Völklingen
Telefon: + 49 (0) 6898 / 9100-100
E-Mail: [email protected]
Weitere Information: www.voelklinger-huette.org








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