Die Route 66

Die "Mother Route" der USA

 

Spätestens seit Bobby Troups "Get your kicks on Route 66" wurde die erste Verbindung zwischen den Großen Seen und dem Pazifik zur Legende und zum Symbol des amerikanischen Traums. Horace Greenly hatte in der "New York Herald Tribune" das Motto "Go west, young man" geprägt und damit das Credo einer ganzen Nation geschaffen. 

 

Was daraus während der Depression und der Dürrezeiten in den 1930er-Jahren wurde, hat kaum jemand so eindrucksvoll geschildert wie John Steinbeck, der die Familie Joad über die "Mother Road" nach Westen ziehen ließ. Das Aufeinanderprallen von Traum un Wirklichkeit ist bis heute ein Teil vom Mythos der Route 66.

Was im schnelllebigen Amerika ein längst abgehaktes Kapitel der Geschichte ist, begann vor nicht einmal 100 Jahren, als das Auto der Eisenbahn zaghaft Konkurrenz zu machen begann. Aus den ersten "Highways" der Einzelstaaten entstand der "National Old Trails Highway" als Vorläufer der Route 66. Immer noch aber bezeichnete der schöne Name nicht viel mehr als eine Sand-, Schotter und Knüppeldammpiste. Erst am 11. November 1926 hatten die acht Bundesstaaten Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien die einheitliche, 4.000 Kilometer lange Strecke zwischen Chicago und Los Angeles fertiggestellt, und der Highway wurde offiziell als Route 66 eingeweiht.

Den Beginn der Route 66 markiert ein Schild an der Kreuzung Michigan Avenue/Jackson Drive in Chicago. Gleich hinter seinen Vorstädten beginnt die ländliche Idylle von Illinois. Einsame Farmen und verträumte Dörfer prägen die Heimat von Abrahom Lincoln. Die Technikfeindlichkeit der Amish People auf dem flachen Land versetzt den Reisenden in längst vergangene Zeiten. In St. Louis ist endgültig das Tor zum Westen erreicht. Hier quert die Straße den breiten Mississippi und setzt der 200 Meter hohe stählerne Torbogen von Eero Saarinen einen markanten Akzent. Dem Reiz der sanften Hügel der Ozark Mountains oder der "Glitzerwelt" der Meramec Caverns kann man sich nur schwer entziehen. Das Land der Indianer und Cowboys ist endgültig in Oklahoma, dem "Native American State", erreicht. Hier öffnen sich unendlich weite Ebenen. Auf riesigen Rinderranches haben noch wie eh und je die Cowboys das Sagen und schwingen ihr Lasso mit Leidenschaft. Das ändert sich auch nicht während der folgenden 290 Kilometer, wo die Route 66 den schmalen Panhandle im Norden von Texas quert.

 

Eine ganz andere Welt erwartet den Besucher im US-Bundesstaat New Mexico. Hier lässt ein besonderes Licht in den Tälern und Schluchten die roten und braunen Felsen der sanft modellierten Berge geheimnisvoll leuchten. Zwischen Santa Fe und Taos gelangt man in eine verwunschene Landschaft, in der spanischer Charme und indianische Kultur sich aufs Harmonischste verbinden.

 

Arizona schließlich ist nicht nur der Staat mit den größten Indianerreservaten, sondern auch das Land mit den eindrucksvollsten Felsformationen im Red Rock Country, im Oak Creek Canyon oder im Grand Canyon. Berauscht von der Schönheit der Landschaften, bleiben dem Besucher als letzte Barriere vor dem Pazifik noch die Querung der kalifornischen Mojave-Wüste mit ihren eindrucksvollen Kakteen und ein Abstecher zum Yoshua Tree National Park. Erst in San Bernardino beginnt dann das fruchtbare "Orange Empire". Nahezu übergangslos verliert sich die Route 66 im unendlichen Häusermeer von Los Angeles, um schließlich im Palisades Park am Strand von Santa Monica zu enden. (Quelle: Unterwegs in den USA - Das große Reisebuch,  KUNTH VERLAG)

 

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