Land des Hermann | Teutoburger Wald

Im Land des Hermannsdenkmal und der Externsteine

 

Rund 12 Millionen Gäste erleben die auf dem Verwaltungsgebiet des Lippe-Kreises gelegene Region jedes Jahr: das Land des Hermann - schön und einzigartig. Es ist eine Urlaubsregion, in der Sie nicht nur Landschaft genießen und sich prächtig erholen können, sondern in der Sie Geschichte und Kultur entdecken können.

 

Land des Hermann = Station an der Deutschen Alleenstraße und der Deutschen Märchenstraße 

 

In Deutschland gibt es wohl kaum eine Tourismusregion mit einer vergleichbaren Dichte an Sehenswürdigkeiten wie im Land des Hermann. Neben Museen, Burgen, Schlössern und Naturdenkmälern finden sich auf weniger als 100 km sieben historische Stadtkerne: Bad Salzuflen, Blomberg, Detmold, Horn, Lemgo, Lütge und Schwalenberg. Der Reichtum an kunstvoll verzierten Giebeln, aufwändig gestalteten Fassaden und bewegter Architektur ist bemerkenswert. Jede der sieben Städte hat ihre eigene Geschichte, die es zu erfahren gilt. Wer mehr Bewegung braucht, kann mit Muskelkraft einen Drahtesel, eine Draisine oder ein Boot antreiben. Wer bei uns unterwegs ist, hat einiges zu erwarten, denn der Weg ist das Ziel und davon haben wir hier nicht nur besonders viele, sondern auch außergewöhnlich schöne.

 

Mehr Informationen unter: www.land-des-hermann.de

 

Das Land des Hermann in KARTE entdecken!

Das Land des Hermann | Teutoburger Wald

 

Das LAND DES HERMANN / TEUTOBURGER WALD

 

Um Christi Geburt lebten zwischen Teutoburger Wald und Weser die Cherusker, die sich gegen die Römer behaupteten. Die römischen Legionen des Varus wurden 9 n. Chr. von den germanischen Stammesverbänden unter der Führung des Arminius, später bekannt als Hermann der Cherusker, so deutlich geschlagen, dass das römische Reich auf eine Eroberung Germaniens weitestgehend verzichtete. Um Hermann entwickelte sich alsbald ein Mythos: Er galt als Gründer der deutschen Geschichte. Kaiser und Könige beriefen sich auf ihn, um ihre Herrschaft zu untermauern.

 

Das Hermannsdenkmal, Wahrzeichen der Region, ist heute ein Symbol für Frieden und Völkerverständigung geworden. Es zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands - auch bei ausländischen Touristen. Die im Jahre 2007 neu entwickelte touristische RegionalMarke "Land des Hermann|Teutoburger Wald“® nimmt diesen Erkennungswert auf.

 

Spannende Geschehnisse aus mehr als 2000 Jahren Kulturgeschichte werden im Land des Hermann erlebbar: Karl der Große machte diese Region im 8. Jahrhundert durch die Sachsenkriege zum Schauplatz der Weltpolitik. Im Fürstentum Lippe entstand unter Fürstin Pauline der erste Kindergarten Deutschlands. 1918 endete die Ära des Fürstentums. Als Freistaat gelang es Lippe, den Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet zu überstehen und trat 1947 dem Bundesland Nordrhein Westfalen bei. Die lippische Rose im Landeswappen erinnert an über 800 Jahre lippische Eigenständigkeit.

 Natürlichkeit und Ursprünglichkeit spüren Sie überall, wenn Sie sich auf eine Reise durch das Land des Hermann begeben, und Sie treffen vielerorts auf interessante Veranstaltungen. Zahlreiche versteckte Schätze wollen entdeckt werden und das bergige Grün ist die Heimat für erlebnisreiches Wandern und Radfahren. Und zudem finden Sie in der Gesundheits- und Wellnessregion mit ihren Bädern und Thermen zahlreiche Angebote, die zu Ihrem Wohlbefinden beitragen. 

 

Kaum eine andere Nation hat ein so enges Verhältnis zum Wald wie die Deutschen. Durch Sagen und Märchen erfahren Kinder früh den Wald als einen besonderen Lebensraum. Gut und Böse mit sanften und bedrohlich-fremdartigen Lebewesen sind eng beisammen. Im Kopf entsteht aus Worten eine phantastische Lebenswelt aus Feen, Hexen, Wölfen und Zwergen. Man schlage nur bei den Gebrüdern Grimm nach! Aber auch in der Literaturgeschichte – zumal der westfälischen - spielt der Wald eine nicht unbedeutende Rolle.

 

Seine wahre Kraft entfaltete der Wald aber erst mit der Wiederentdeckung der Schlacht im Teutoburger Wald,  bei der Hermann der Cherusker mit seinen Mannen den Vorteil des Waldes und des Geländes nutzend die drei römischen Legionen niedermetzelte und Varus den militärischen Todesstoß versetzte. Dies geschah neun nach Christus und wurde im 19. Jahrhundert unter den Vorzeichen des besonderen deutschen Wegs zur Nationenbildung zu einem nationalen Ereignis von europäischem Rang erkoren. Die Bestimmung des Schlachtfeldes ist bis heute ungewiss. Gewiss ist nach den alten römischen Geschichtsschreibern nur: Es geschah in einem unwegsamen bewaldeten Gelände mit Bäumen von immensen Ausmaßen. Und da ist er wieder: Der Wald – als ein Verbündeter der freiheitsliebenden germanischen Stämme.

 

Die "Altäre" in den heiligen Hainen, Sitz der germanischen Naturgötter, verschwanden mit der Christianisierung. Karl der Große zerstörte das Hauptheiligtum, die "Irminsul", das der Mönch Rudolf von Fulda (gest. 865), als einen unter freiem Himmel senkrecht aufgerichteten Baumstamm von nicht geringer Größe beschrieb, der in der germanischen Vorstellung das All trug.

 

Auch der Standort der Irminsul ist heute nicht lokalisierbar, wird aber gern mit mystischen Orten im Teutoburger Wald wie dem Tönsberg, den Externsteinen oder mit der Velmerstot und der Gertrudenkammer bei der Karlsschanze im Eggegebirge in Zusammenhang gebracht.

 

Hermann der Cherusker ist der Name, unter dem der antike Heerführer Arminius später bekannt wurde. Um Hermann entwickelte sich alsbald ein Mythos: Er galt als Gründer der deutschen Geschichte. Kaiser und Könige beriefen sich auf ihn, um ihre Herrschaft zu untermauern. Und sie nutzten den "Mythos Hermann", um sich und die Deutschen nach außen von anderen Völkern abzugrenzen. Heute sind solche Abgrenzungen nicht mehr notwendig. Wir leben in einem Europa, in dem die Menschen aufeinander zugehen und sich mit Freude an der Vielfalt begegnen. Aus ehemaligen Feinden sind Freunde geworden, die gemeinsame Werte haben: Demokratie, Menschenrechte und Respekt vor der Kultur des anderen. Das Hermannsdenkmal steht für uns heute als Zeichen für ein zusammenwachsendes Europa, für kulturelle Vielfalt und als Zeichen für Völkerverständigung und Frieden.

 

Das Hermannsdenkmal

 

Das HERMANNSDENKMAL

 

Was wäre ein Besuch im Land des Hermann ohne den Weg zum Hermannsdenkmal, einem der bekanntesten Denkmäler Deutschlands, auf dem 386 m hohen Berg Grotenburg bei Detmold.

 

Der Cheruskerfürst Arminius schlug in der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus drei vom römischen Feldherren Varus geführte Legionen. Der Bildhauer Ernst von Ban del hat das Denkmal auch vor dem Hintergrund des nationalstaatlichen Einheitsstrebens in Deutschland entworfen und aus Spenden finanziert. Nach insgesamt 37-jähriger Bauzeit – aus finanziellen Gründen gab es immer wieder Unterbrechungen – weihte Kaiser Wilhelm I. das Hermannsdenkmal 1875 ein. Das fast 27 m hohe Standbild besteht aus genieteten Kupferplatten, die durch ein Eisengerüst im Inneren der Figur getragen werden.

 

Denkmal und Anlage werden von der Hermannsdenkmal-Stiftung verwaltet, die die Aufgabe hat, das von Ernst v. Bandel aus Spendenmitteln aller deutschen Volksschichten erbaute und dem deutschen Volk als Nationaldenkmal gestiftete Denkmal mit den dazugehörigen Anlagen zu betreuen und dem deutschen Volk als Mahnmal zur Einigkeit und im Gedenken an die furchtbaren Weltkriege als Friedensmahnmal zu erhalten.

 

Mehr Informationen sowie ein aktueller Film zum Hermannsdenkmal unter: www.hermannsdenkmal.de 

 

Die Externsteine

 

Die EXTERNSTEINE bei Holzhausen

 

Die Externsteine sind Bestandteil der vorwiegend aus Sandsteinen der Unterkreide-Zeit aufgebauten mittleren Gebirgskette des Teutoburger Waldes. Die monumentale Felsengruppe mit bis zu 38 Meter hohen Felsen liegt inmitten eines Naturschutzgebietes. Sie sind ein bedeutendes Kultur- und Naturdenkmal. Das in die Felsengruppe eingemeißelte Relief der Kreuzabnahme Christi aus dem 12. Jahrhundert ist das größte seiner Art in Nordwestdeutschland. Außerdem zu besichtigen sind das Felsengrab und die Höhlenkapelle.Die Felsen sind teilweise begehbar und von hier können Sie die wunderbare Aussicht auf den Teutoburger Wald und das Lippische Bergland genießen. Sie eignen sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen. 

 

Mehr Informationen zu den Externsteinen unter: www.externsteine-info.de

sowie  www.landesverband-lippe.de

WEITERE INFORMATIONEN | KONTAKT

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Lippe Tourismus & Marketing GmbH

Grotenburg 52, D-32760 Detmold

 

Telefon: +49 (0) 5231 / 621020

Kostenfreie Buchungs-Hotline: 0800 83 8888 5

E-Mail: hermann@lippe.de

 

 

Mehr Informationen unter: www.land-des-hermann.de